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Elektronenstrahlen bestehen aus geladenen Teilchen, den Elektronen, die auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden und dann mit sehr hoher Energie auf das Gewebe treffen. Da Elektronen als Teilchen eine Masse haben, geben sie ihre Energie besonders schnell an das Gewebe ab. Sie eignen sich also besonders für oberflächliche Tumoren wie zum Beispiel Hauttumoren.

Röntgenstrahlung ist wie Licht eine elektromagnetische Welle und damit Photonenstrahlung. Genau wie Licht hat auch Röntgenstrahlung immer Lichtgeschwindigkeit und keine Ruhemasse. Ultraharte Röntgenstrahlung hat im Gegensatz zur Strahlung bei einer Röntgenaufnahme eine viel höhere Energie. Damit kann sie sehr tief in das Gewebe eindringen und eignet sich besonders gut zur Bestrahlung von tiefen Tumoren mit komplizierten Geometrien und zur Schmerzbestrahlung.

Fraktionen sind vereinfacht die einzelnen Sitzungen einer Strahlentherapie. Um das Tumorgewebe möglichst stark zu schädigen, dem gesunden Gewebe aber Zeit zur Regeneration zu lassen, wird die gesamte Strahlendosis in mehrere kleine Portionen aufgeteilt und in den einzelnen Fraktionen eingestrahlt. Zwischen zwei Fraktionen müssen mindestens 6-8 Stunden liegen. In der Regel liegt der Abstand zwischen zwei Fraktionen bei 24 Stunden, teilweise aber auch bei mehreren Tagen.

In der Strahlentherapie wird unterschieden zwischen der Tele- und der Brachytherapie. Die Silbe „tele“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „fern“. Die Teletherapie beschreibt also die Bestrahlung von außen, hier überwindet die erzeugte ionisierende Strahlung eine räumliche Strecke, bevor sie auf das zu bestrahlende Gewebe trifft. Die Silbe „brachy“ bedeutet aus dem Griechischen übersetzt „nah“. In der Brachytherapie wird eine radioaktive Quelle direkt an oder in das zu behandelnde Gewebe gebracht, die Strahlung muss also nur eine kurze Strecke bis zum Zielgewebe überwinden. Bei Equinox kommt ausschließlich die Teletherapie zur Anwendung.

Ein Linearbeschleuniger erzeugt ionisierende Strahlung. Auf einer geraden Strecke werden zunächst Elektronen auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt. Diese Elektronen können entweder direkt zur Bestrahlung eingesetzt oder zur Erzeugung von Photonen, also Röntgenstrahlung, genutzt werden.  Ionisierende Strahlung schädigt die DNA von Zellen. In der Radioonkologie wird dieser Effekt genutzt, um Tumorzellen zu zerstören. Ist der Linearbeschleuniger nicht in Betrieb, entsteht auch keine Strahlung.  Ein Linearbeschleuniger enthält keine radioaktive Quellen und ist deshalb, zum Beispiel bei Stromausfall, ungefährlich!

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Elektronenstrahlen bestehen aus geladenen Teilchen, den Elektronen, die auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden und dann mit sehr hoher Energie auf das Gewebe treffen. Da Elektronen als Teilchen eine Masse haben, geben sie ihre Energie besonders schnell an das Gewebe ab. Sie eignen sich also besonders für oberflächliche Tumoren wie zum Beispiel Hauttumoren.

Röntgenstrahlung ist wie Licht eine elektromagnetische Welle und damit Photonenstrahlung. Genau wie Licht hat auch Röntgenstrahlung immer Lichtgeschwindigkeit und keine Ruhemasse. Ultraharte Röntgenstrahlung hat im Gegensatz zur Strahlung bei einer Röntgenaufnahme eine viel höhere Energie. Damit kann sie sehr tief in das Gewebe eindringen und eignet sich besonders gut zur Bestrahlung von tiefen Tumoren mit komplizierten Geometrien und zur Schmerzbestrahlung.

Fraktionen sind vereinfacht die einzelnen Sitzungen einer Strahlentherapie. Um das Tumorgewebe möglichst stark zu schädigen, dem gesunden Gewebe aber Zeit zur Regeneration zu lassen, wird die gesamte Strahlendosis in mehrere kleine Portionen aufgeteilt und in den einzelnen Fraktionen eingestrahlt. Zwischen zwei Fraktionen müssen mindestens 6-8 Stunden liegen. In der Regel liegt der Abstand zwischen zwei Fraktionen bei 24 Stunden, teilweise aber auch bei mehreren Tagen.

In der Strahlentherapie wird unterschieden zwischen der Tele- und der Brachytherapie. Die Silbe „tele“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „fern“. Die Teletherapie beschreibt also die Bestrahlung von außen, hier überwindet die erzeugte ionisierende Strahlung eine räumliche Strecke, bevor sie auf das zu bestrahlende Gewebe trifft. Die Silbe „brachy“ bedeutet aus dem Griechischen übersetzt „nah“. In der Brachytherapie wird eine radioaktive Quelle direkt an oder in das zu behandelnde Gewebe gebracht, die Strahlung muss also nur eine kurze Strecke bis zum Zielgewebe überwinden. Bei Equinox kommt ausschließlich die Teletherapie zur Anwendung.

Ein Linearbeschleuniger erzeugt ionisierende Strahlung. Auf einer geraden Strecke werden zunächst Elektronen auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt. Diese Elektronen können entweder direkt zur Bestrahlung eingesetzt oder zur Erzeugung von Photonen, also Röntgenstrahlung, genutzt werden.  Ionisierende Strahlung schädigt die DNA von Zellen. In der Radioonkologie wird dieser Effekt genutzt, um Tumorzellen zu zerstören. Ist der Linearbeschleuniger nicht in Betrieb, entsteht auch keine Strahlung.  Ein Linearbeschleuniger enthält keine radioaktive Quellen und ist deshalb, zum Beispiel bei Stromausfall, ungefährlich!

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Elektronenstrahlen bestehen aus geladenen Teilchen, den Elektronen, die auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden und dann mit sehr hoher Energie auf das Gewebe treffen. Da Elektronen als Teilchen eine Masse haben, geben sie ihre Energie besonders schnell an das Gewebe ab. Sie eignen sich also besonders für oberflächliche Tumoren wie zum Beispiel Hauttumoren.

Röntgenstrahlung ist wie Licht eine elektromagnetische Welle und damit Photonenstrahlung. Genau wie Licht hat auch Röntgenstrahlung immer Lichtgeschwindigkeit und keine Ruhemasse. Ultraharte Röntgenstrahlung hat im Gegensatz zur Strahlung bei einer Röntgenaufnahme eine viel höhere Energie. Damit kann sie sehr tief in das Gewebe eindringen und eignet sich besonders gut zur Bestrahlung von tiefen Tumoren mit komplizierten Geometrien und zur Schmerzbestrahlung.

Fraktionen sind vereinfacht die einzelnen Sitzungen einer Strahlentherapie. Um das Tumorgewebe möglichst stark zu schädigen, dem gesunden Gewebe aber Zeit zur Regeneration zu lassen, wird die gesamte Strahlendosis in mehrere kleine Portionen aufgeteilt und in den einzelnen Fraktionen eingestrahlt. Zwischen zwei Fraktionen müssen mindestens 6-8 Stunden liegen. In der Regel liegt der Abstand zwischen zwei Fraktionen bei 24 Stunden, teilweise aber auch bei mehreren Tagen.

In der Strahlentherapie wird unterschieden zwischen der Tele- und der Brachytherapie. Die Silbe „tele“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „fern“. Die Teletherapie beschreibt also die Bestrahlung von außen, hier überwindet die erzeugte ionisierende Strahlung eine räumliche Strecke, bevor sie auf das zu bestrahlende Gewebe trifft. Die Silbe „brachy“ bedeutet aus dem Griechischen übersetzt „nah“. In der Brachytherapie wird eine radioaktive Quelle direkt an oder in das zu behandelnde Gewebe gebracht, die Strahlung muss also nur eine kurze Strecke bis zum Zielgewebe überwinden. Bei Equinox kommt ausschließlich die Teletherapie zur Anwendung.

Ein Linearbeschleuniger erzeugt ionisierende Strahlung. Auf einer geraden Strecke werden zunächst Elektronen auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt. Diese Elektronen können entweder direkt zur Bestrahlung eingesetzt oder zur Erzeugung von Photonen, also Röntgenstrahlung, genutzt werden.  Ionisierende Strahlung schädigt die DNA von Zellen. In der Radioonkologie wird dieser Effekt genutzt, um Tumorzellen zu zerstören. Ist der Linearbeschleuniger nicht in Betrieb, entsteht auch keine Strahlung.  Ein Linearbeschleuniger enthält keine radioaktive Quellen und ist deshalb, zum Beispiel bei Stromausfall, ungefährlich!

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