Krebstherapie beim Pferd

 

Pferde sind für ihren Reiter ein fester und wichtiger Teil des täglichen Lebens.

Selten vergeht ein Tag, den Pferdebesitzer nicht im Stall verbringen, ihren Vierbeiner bewegen und pflegen. Tier und Halter leben Jahrzehnte miteinander. Es entsteht eine einzigartige Verbindung gegenseitigen Vertrauens. Eine enge Beziehung, die mit der Liebe und Zuneigung eines Familienmitgliedes vergleichbar ist und oftmals sogar darüber hinaus geht!

Einmalig in Deutschland. Strahlentherapie für Pferde und Kleintiere in Linsengericht bei Frankfurt.
Der Linearbeschleuniger zur Krebsbehandlung von Pferden und Kleintieren der Equinox Healthcare

Schockdiagnose: Krebs beim Pferd

Daher wundert es wenig, dass ernste Erkrankungen jeden Reiter und Besitzer berühren als sei ein geliebtes Familienmitglied betroffen. Wird eine Krebserkrankung beim Pferd diagnostiziert, ist es nur natürlich, dass wir jede Therapiemöglichkeit, dem treuen Begleiter zu helfen, ausschöpfen möchten.

 

Die Diagnose „Krebs“ kommt bei Pferden immer häufiger vor und ist für jeden Patientenbesitzer erst einmal eine schreckliche Nachricht.

Zu den häufigsten Krebsarten beim Pferd zählen:

  • Equine Sarkoide
  • Plattenepithelkarzinome
  • Melanome, Schimmelmelanome
  • Tumore des Verdauungstraktes
  • Fibrosarkome
  • Lymphome
  • Mastzellentumore

Der Kampf gegen den Krebs beim Pferd

Insbesondere bei bösartigen Tumoren beim Pferd ist ein schneller Therapiebeginn entscheidend, um das Entstehen von Metastasen in den inneren Organen zu verhindern. Aber auch gutartige Tumore können beim Pferd aufgrund ihrer Größe oder betroffenen Körperregion eine Behandlung erforderlich machen.

Leider stehen in der Krebstherapie beim Pferd nur wenige Behandlungsverfahren zur Auswahl. Methoden, wie Chemo- und Immuntherapie, sind zwar wichtige Säulen der Krebs- und Tumorbehandlung, sie sind für Pferde jedoch noch wenig erforscht und kaum zugänglich. Auch chirurgische Verfahren geraten oftmals durch die schwierige Lokalisation oder die Größe von dem Tumorgewebe an ihre Grenzen.

Als erstes onkologisches Zentrum für Tiermedizin in Deutschland setzen wir bei der Behandlung von Krebserkrankungen bei Pferden eine Strahlentherapie aus der Humanmedizin ein. Im Kampf gegen Tumorerkrankungen stellt die Bestrahlung eine wichtige, neue Therapiemöglichkeit in der Krebstherapie bei Pferden da. Wie in der Humanmedizin werden dabei sogenannte Linearbeschleuniger zur Strahlenerzeugung eingesetzt.

Bestrahlung beim Pferd – Letzte Chance auf Heilung bei Krebs- und Tumorerkrankungen

Die Strahlentherapie ist oftmals die letzte Heilungschance, wenn die bereits vorausgegangene Krebstherapie beim Pferd keinen gewünschten Erfolg gebracht hat. Es handelt sich um ein sehr modernes Verfahren, das auch als Kombination mit weiteren Therapien sinnvoll eingesetzt wird. Um hier eine möglichst optimale Krebsbehandlung für Ihr Pferd zu finden, arbeiten wir eng mit dem überweisenden Tierarzt und Halter zusammen.

Bei der Strahlentherapie wird der Tumor, je nach Krebsart, mittels Elektronen oder Photonen bestrahlt. Dabei wird das Erbgut der Krebszellen dauerhaft geschädigt. Während sich das gesunde Gewebe schnell regeneriert, ist die Reparaturleistungen von Tumoren schlecht, sodass diese durch die Bestrahlung absterben und gesundes Gewebe neu gebildet werden kann.

Die Rückbildung des Tumor ist dabei abhängig von dem jeweiligen Typen. Eine sichtbare Veränderung ist in der Regel erst nach einigen Tagen bis Wochen zu sehen. Als mögliche Nebenwirkungen können Hautrötungen und Haarausfall um das bestrahlte Gebiet auftreten.

Die Strahlentherapie beim Pferd ist absolut schmerzfrei. Sie muss jedoch stationär unter Narkose durchgeführt werden, da eine exakte Bestrahlung des Behandlungsgebiets entscheidend für den Heilungserfolg ist. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach der jeweiligen Tumorart und -größe. In der Regel ist je nach Tumortyp ein stationärer Aufenthalt von 3 bis 14 Tagen erforderlich.

STRAHLENTHERAPIE ALS SCHMERZTHERAPIE UND BEI GUTARTIGEN ERKRANKUNGEN:

Was viele nicht wissen ist, dass auch chronische Schmerzen / chronische Lahmheiten gut mit einer Strahlentherapie beim Pferd behandelt werden können, wenn andere Therapieverfahren (i. d. R. medikamentelle Schmerztherapie, Ruhe, etc.) keine Wirkung mehr zeigen.

 

Dabei wird die Schmerzstillung durch eine sehr niedrige dosierte, komplett gewebeschonende Strahlentherapie in ein bis drei Sitzungen erreicht.

 

Die Wirkungsmechanismen auf arthrotische Gelenke und chronisch gereizte Sehnen ist auf molekularer Ebene nicht vollständig geklärt: sie funktioniert sowohl über einen entzündungshemmenden Effekt und die Modulierung der Schmerzempfindung im Zielgebiet (kein Nervenschnitt!) und ist zahlreich wissenschaftlich belegt.

Bei folgenden gutartigen Erkrankungen kann eine Strahlentherapie erfolgreich sein:

  • Arthrosen / Spat
  • Kissing Spines
  • Hufrolle – Syndrom
  • Chronische Fesselträgerursprungs-Schmerzen
  • Schmerzen bei Chronischer Hufrehe
  • Headshaking mit Trigeminusneuralgie
  • Wildes Fleisch / Narbenkleoid
  • Siebbeinhämatom

Wir sind deutschlandweit als einziges onkologisches Tiermedizin-Zentrum auf die Strahlentherapie bei Pferden spezialisiert. Ob eine Krebsbehandlung mittels Bestrahlung in Frage kommt, wird von uns individuell in einem ausführlichen Gespräch geklärt.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu unserer Krebstherapie beim Pferd.

Rufen Sie uns unter 06051-490980 an oder kontaktieren Sie uns unter info@equinox.vet.

 

Bei einem ersten Vorstellungstermin besprechen wir dann persönlich alle möglichen Therapieoptionen und beraten Sie individuell für Ihr Pferd.