FÜR TIERÄRZTE

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir bei Equinox Healthcare legen besonderen Wert auf eine enge Kooperation mit Ihnen, um unseren gemeinsamen Patienten die bestmögliche Behandlung bieten zu können. Wir verstehen unser Therapieangebot als Ergänzung und Erweiterung Ihrer haustierärztlichen Betreuung. Daher sind wir vor, während und nach der Strahlentherapie offen für regen Austausch und die Diskussion Ihres Falles. Wir unterstützen Sie selbstverständlich gerne bei der Nachsorge, die in der Regel vom Haustierarzt durchgeführt wird.

Fallbesprechung?


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Kontaktieren Sie uns:

Vor der Strahlentherapie:

Für eine effiziente und objektive Einschätzung bzw. einen Behandlungsvorschlag bitten wir Sie um Zusendung aller relevanten Befunde zum Fall. Somit können wir auch gemeinsam interdisziplinäre Therapiekonzepte erarbeiten. Sollten Sie einen Patienten überwiesen haben, können Sie uns gern persönlich kontaktieren oder den Besitzer um die Übermittlung Ihrer Kontaktdaten an uns bitten.

Während der Strahlentherapie:

Auf Wunsch informieren wir Sie gerne auch während der Therapie über die geplanten und durchgeführten Maßnahmen. So sind Sie immer im Bilde und können Ihren Patienten jederzeit optimal versorgen und betreuen.

Nach der Strahlentherapie:

Nach der Strahlentherapie: Nach der Behandlung erhalten Sie einen ausführlichen Rückbericht über die durchgeführte Diagnostik und Therapie sowie die zu erwartenden Nebenwirkungen. Bei der weiteren Versorgung des Patienten unterstützen wir Sie gerne.

Die beiden Hauptindikationen für eine Bestrahlung sind lokale Tumoren, sowie chronisch entzündliche Erkrankungen.

Eine Strahlentherapie gehört daher, ebenso wie die Chirurgie, zu den lokalen Behandlungsformen. Sie dient zu Ergänzung der chirurgischen Therapie oder bei nicht operablen Tumoren als eine Alternative. Außerdem wird sie bei chronisch entzündlichen und degenerativen Geschehen eingesetzt. Generell wird die Gesamtdosis in mehreren Sitzungen verabreicht. Wir unterscheiden zwischen kurativen bzw. definitiven und palliativen Bestrahlungsprotokollen. Welches Protokoll für den individuellen Patienten infrage kommt, können Sie gerne mit unseren Tierärzten besprechen.

Equines Sarkoid

Equines Sarkoid
Equine Sarkoide sind weltweit die häufigsten Tumoren bei Equiden. Sie entstehen durch eine virusinduzierte Entartung der Fibroblasten mit verschiedenen Proliferationsformen. Sie metastasieren selten und werden histologisch als gutartige Tumoren eingestuft. Die chirurgische Exzision allein ist häufig nicht ausreichend, da die Tumoren ein enormes Rezidivpotenzial aufweisen. Aufgrund ihres teilweise sehr großen Wachstums und häufig ulzerativen Charakters, können sie lokal zu großen Problemen für die Pferde führen. Daher müssen sie vom klinischen Erscheinungsbild her trotzdem oft als maligne eingestuft werden.
Die auslösenden Viren sind die bovinen Papillomaviren 1 und 2, die sich über die Jahre allerdings an Pferde angepasst haben und von den ursprünglichen Rinder-Viren genetisch abweichen. Bis vor einigen Jahren ging man davon aus, dass die Infektion bei Pferden abortiv verläuft, sprich von einem Pferd als „Fehlwirt“ nicht auf andere Pferde übertragen werden kann. Immunhistologische Verfahren konnten jedoch belegen, dass bei viele Sarkoidformen intakte Viren in die Umgebung abgeschilfert werden und somit eine potentielle Ansteckungsgefahr von einem Pferd mit Sarkoiden aus geht. Damit eine BPV-1/-2 Übertragung auf ein nächstes Pferd jedoch wiederum zur Sarkoid Bildung führt, muss eine Verletzung der Oberhaut vorliegen, damit das Virus zur Basalzellschicht vordringen kann und es müssen einige Bedingungen vom Immunsystem des neuen Wirts erfüllt sein.
Therapeutisch steht neben der lokalen Anwendung von Salben und der Chirurgie, die häufig Rezidive zu verzeichnen hat, auch die Strahlentherapie zur Verfügung.

Platten­epithel­karzinom (PEK)

Equinox

Equinox Healthcare GmbH
Strahlentherapiezentrum für Pferde und Kleintiere
An der Wann 8-10
63589 Linsengericht

T. +49(0) 6051 49098 – 10
F. +49(0) 6051 49098 – 11

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